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CBD-Recht


In einer Hanfplanze kommen mehrere verschiedene Cannabinoide vor, darunter auch Cannabidiol (CBD). Tetrahydrocannabinol (THC) zählt auch hierzu und sorgt für die berauschende Wirkung von Hanf. CBD wirkt im Gegensatz dazu aber nicht berauschend, sondern eher entzündungshemmend und schmerzstillend. CBD und THC werden also aus der gleichen Pflanze gewonnen, sind aber nicht das Gleiche.

Was sind die Wirkungen von CBD?

Die Wirkungen von CBD werden aktuell genaustens erforscht. Einige Studien schreiben dem Cannabinoid folgende Eigenschaften zu:

  • Förderung des Schlafes.
  • Entspannung.
  • Krampflösung.
  • Förderung der Regeneration.
  • Senkung des Blutdrucks.
  • Linderung von Schmerzen.
  • Heilung kleinerer Entzündungen.

CBD spielt auch eine Rolle in der neuroyalen Kommunikation. Hieraus könnten sich vermutlich noch weitere Anwendungsbereiche eröffnen.

CBD-Formen

Weltweit erobern CBD-Zusatzstoffe und CBD-Lebensmittel die Märkte. Nach aktueller Rechtslage ist die Anwendung von CBD-Öl erlaubt, was u.A. Sportlern bei der Regeneration der Muskeln hilft. Außerdem berichten viele Konsumenten, dass sie eine bessere kognitive Leistungsfähigkeit dadurch bekommen.

CBD ist vielseitig einsetzbar. Die Verabreichungsformen sind demnach auch variabel. CBD kann je nach Herstellungsprozess als Öl, als Isolat oder als Wachs benutzt werden. Weiterhin gibt es auch CBD-Kapseln, CBD-Paste, CBD-Kristalle, CBD-Blüten, CBD-Getränke und CBD-Liquid. CBD-Formen, die über die Schleimhäute aufgenommen werden, wie z.B. die Flüssigkeiten, entfalten schneller ihre Wirkung, als CBD-Kapseln, die vorher erst verdaut werden müssen. Ähnlich wie bei Nahrungsergänzungsmitteln ist die Anwendung für jeden Nutzer unterschiedlich. Hier gibt es häufig trotz umfangreicher rechtlicher Vorgaben immer noch erhebliche Rechtsunsicherheiten, beispielsweise bei der Abgrenzung von Nahrungsergänzungsmitteln zu Arzneimitteln. Es ist nicht auszuschließen, dass CBD-Öl bald auch als Arzneimittel gelten könnte. Demnach empfiehlt sich hier auch ein Überblick über das Nahrungsergänzungsmittelrecht

Die Rechtsanwälte von SBS Legal greifen auf jahrelange Erfahrung im Lebensmittelrecht zurück. Auch beraten wir täglich Unternehmen mit Geschäftssitz innerhalb und außerhalb der Europäischen Union, z.B. auch beim Anmelden einer Marke oder bei Einführung eines Produkts nach Deutschland oder Europa.

Eigener Vertrieb von CBD

Eventuell wollen Sie selbst CBD vertreiben und am Markt teilnehmen. Hierzu sind viele regulatorische Maßnahmen zu beachten. Jedoch verfügen wir über ein Team, das Sie in diesem Bereich unterstützen kann. Unsere Expertise kennzeichnet sich auch durch den Vertrieb von Kosmetikprodukten. Wir analysieren den Markt und beraten auch bei der Produktentwicklung. In unserem Blog erfahren sie mehr zu diesem Thema.

Ist CBD in Deutschland legal?

Es kommt bei der Frage nach der Legalität darauf an, ob das CBD als Einzelsubstanz vorliegt. Ist das der Fall, dann ist CBD in Deutschland legal. Weil es keinen Suchtstoff darstellt, fällt es nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Die World Health Organization (WHO) hat CBD als Einzelprodukt auch als unbedenklich eingestuft.


§ 1 BtMG: Betäubungsmittel

(1) Betäubungsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind die in den Anlagen I bis III aufgeführten Stoffe und Zubereitungen.

Anlage (BtMG)


CBD als Ausnahme

Jedoch ist Vorsicht geboten. In CBD-haltigen Produkten sind regelmäßig auch weitere Wirkstoffe der Hanfplanze, die illegal sind. CBD wäre eigentlich auch nicht erlaubt, wenn es hierfür keine Ausnahmeregelung gäbe.  

Wenn der THC-Wert des CBD-Produkts höher als 0,2 Prozent liegen sollte, ist es laut dem BtMG wegen der psychoaktiven Wirkung nicht zum freien Verkauf erlaubt. Die Qualität des Produkts sollte vorher immer geprüft werden. Dubiose Einkäufe sollten hier also strengstens vermieden werden, insbesondere um der eigenen Gesundheit nicht zu schaden und das Gesetz nicht zu verletzen.

Der Besitz von CBD-Blüten ist nach deutschem Gesetz nicht erlaubt, weil ein Missbrauch (auch bei einem niedrigen THC-Wert) nicht auszuschließen ist. Die einzelnen Bundesländer haben hierfür verschiedene Regeln, welche Menge ein CBD-Einzelprodukten im Besitz sein dürfen.

Strafe bei CBD-Bestellung: Was tun?

Wenn das Gericht einen Verstoß gegen das BtMG sieht, kann man mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe rechnen. Bei größeren Bestellungen (bzw. Mengen) kommt eventuell der Vorwurf des Handeltreiebens hinzu. Der Strafrahmen sieht dann eine Freiheitsstrafe von einem jähr bis zu fünfzehn Jahren vor. Hier sollte ein Anwalt für CBD-Recht eingeschaltet werden. Ein Verteidiger kann hier mit der Staatsanwaltschaft besser kommunizieren und dafür sorgen, dass der Strafrahmen so milde wie möglich bleibt. Der CBD-Recht Anwalt kann beispielsweise dafür sorgen, dass man als Ersttäter oder Ersttäterin eingestuft wird. Außerdem kann der Anwalt mit einer guten Argumentation dafür sorgen, dass es sich in diesem speziellen Fall um Eigenbedarf handelt. Eine Einstellung des Verfahrens ist durchaus möglich.

Anwalt für CBD-Recht im Strafverfahren

Wenn Sie selbst ein Beschuldigter sein sollten, raten wir Ihnen vom Aussageverweigerungsrecht (Schweigerecht) Gebrauch zu machen. Ob Sie einer Vorladung durch die Polizei folgen müssen, können Sie mit unseren Anwälten klären.

Als Anwalt hat man Einsicht in Ermittlungsakten und kann die Situation besser einschätzen. Weil das CBD-Recht noch sehr jung ist, kann sich die Lage stetig verändern. Wir helfen Ihnen, eine bessere Chance für eine Einstellung des Verfahrens zu erlangen. Es kann auch vorkommen, dass die Polizei Ihnen Ärger bereitet. Dann sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen,. Der Erstkontakt zu SBS-Legal ist immer kostenlos.


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